Vom Asbestwerk zum kreativen Anlaufpunkt: Als Teil des IBA-Programms „Räume für die Kunst“ wurde die Idee eines Atelierhauses 2010 konkret. 2013 zogen die ersten Mieter*innen ein. Dennoch bringt das Gelände eine weitaus längere Geschichte mit sich.
Das Atelierhaus 23 ist ein einzigartiger Ort für Kunst und Kultur. Es setzt sich aus zwei Vereinsstrukturen zusammen: dem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V. und Verein Veringhöfe e.V..
In der Galerie 23 stellen wir nicht nur die Werke der Künstler*innen aus dem Atelierhaus 23 aus, sondern fungieren auch als Plattform für Gastausstellungen, Veranstaltungen in der Nachbarschaft und den direkten künstlerischen Austausch am Veringkanal.
Künstlerische Arbeit ist für mich der Versuch einer Balance zwischen intuitiver, spontaner Leichtigkeit einerseits und bewußter, gestalterischer Entscheidung andererseits.
Das Dokumentarische ist und bleibt ein kraftvolles Mittel, um soziale Missstände und Ungerechtigkeiten aufzudecken. Es bietet eine authentische Perspektive, die von menschlicher Empathie und kritischer Reflexion geprägt ist und uns auffordert Verantwortung zu übernehmen. Unsichtbare bekommen eine Stimme, die gehört werden muss und sowohl Schönheit, als auch die Verletzlichkeit unseres Seins …
Ich verwende die Flut der Medien als Material für Bilder, die ich zu aktuellen Themen neu zusammensetze und mit Ölfarben und diversen Kreiden überarbeite.
Wir sind Künstler*innen aus verschiedensten Richtungen und wir finden uns wieder im Erschaffen von u.a. bildender Kunst, Fotografie, Film, Grafikdesign, Bildhauerei, Performing Arts, Kunsthandwerk, Klangkunst.