Vom Asbestwerk zum kreativen Anlaufpunkt: Als Teil des IBA-Programms „Räume für die Kunst“ wurde die Idee eines Atelierhauses 2010 konkret. 2013 zogen die ersten Mieter*innen ein. Dennoch bringt das Gelände eine weitaus längere Geschichte mit sich.
Das Atelierhaus 23 ist ein einzigartiger Ort für Kunst und Kultur. Es setzt sich aus zwei Vereinsstrukturen zusammen: dem gemeinnützigen Verein zur Förderung von Kunst und Kultur e.V. und Verein Veringhöfe e.V..
In der Galerie 23 stellen wir nicht nur die Werke der Künstler*innen aus dem Atelierhaus 23 aus, sondern fungieren auch als Plattform für Gastausstellungen, Veranstaltungen in der Nachbarschaft und den direkten künstlerischen Austausch am Veringkanal.
Ich hab schon als Teenager angefangen, meine eigenen Klamotten zu nähen. Hauptsächlich weil ich Gothic sein wollte und coole Gothic-Klamotten viel zu teuer waren.
Nadine Pedde (geboren 1986 in Pritzwalk) studierte an der HAW Hamburg Illustration bei Anke Feuchtenberger. In ihrer Arbeit interessiert sie sich für die narrative Kraft von Bildern. Ausgangspunkt sind dabei meist ästhetische Zufälle – arrangierte Rendezvous von Strukturen und Wahrnehmungen, die zu Zeichnungen treiben.
Besonders schön ist es im Atelier, wenn sich die Abendsonne im dem Kanal vor dem Fenster spiegelt und bewegte Schatten an die Zimmerdecke wirft. Dann kann ich nichts mehr arbeiten. Bei allen anderen Wetterlagen entwerfe ich Bastelbögen, stehe an der Druckmaschine oder sitze an der Schreibmaschine.
Wir sind Künstler*innen aus verschiedensten Richtungen und wir finden uns wieder im Erschaffen von u.a. bildender Kunst, Fotografie, Film, Grafikdesign, Bildhauerei, Performing Arts, Kunsthandwerk, Klangkunst.